Dienstag, 28. Januar 2014

Das ging in die Hose...

Vor ein paar Tagen hatte ich mir ein paar Kinder
ausgeliehen, um mit ihnen gemeinsam zu filzen.
Ich selbst hatte eine kleine Tasche gefilzt,
als Testlauf für eine Grosse, könnte man sagen.

Nun war ich mit dem Ergebnis noch nicht so ganz
zufrieden, es sollte doch noch etwas "filziger" werden,
als es aussah. Da kam ich auf die dumme Idee,
die Tasche in einen Nylonstrumpf zu stopfen 
und mit den vielen nassen Handtüchern, die
angefallen waren, gemeinsam zu waschen.

Heraus kam ein kleiner Ball, den ich mit Mühe 
und Not noch etwas in Form gezogen habe.

Schade, schade, um die schöne Tasche. 
Das missratene Ergebnis darf jetzt meine
Trillerpfeife in der Sporttasche hüten.
Dann vergesse ich das Ding wenigstens nicht 
mehr dauernd Zuhause und muss mir beim 
Training nicht die Stimmbänder heiser schreien.


Da ich im Moment ganz viele langweilige Auftragssocken
zu stricken habe, musste gestern dann Farbe für mich 
selbst auf die Nadeln. Und was für eine Farbe,
das leuchtet so krass, ich kann das gar nicht knipsen.

Einfach nur toll. Wolle von Anja *klick*


P.S. Das Kind hat sich ganz doll über Euer grosses
Lob gefreut.

Kommentare:

  1. Oh weh ... aber ich finde es schön, dass Du trotzdem für Deine "Filzbällchen" Verwendung gefunden hast.
    Ach ist das BUNT schön. Das tut mir auch gut, heute .... gääähnnn
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  2. Zu allererst ein bewunderndes Lob an deinen Sohn! Ein Bild gewordener (Wunsch)Gedanke. Toll! Und schön ist es auch, wenn du für etwas, das nicht ganz nach Plan funktioniert hat, dennoch seinen Platz findest.
    Mach`s gut, Birgit

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  3. Eine ganz wundervolle Farbe. Leuchtend und
    freundlich.
    Sei nicht traurig, dir gelingt eine andere Tasche, ganz bestimmt.
    Und so schlecht ist sie doch nicht aus.
    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Irmi

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  4. Sogar mit Zacken-Rand.
    Die kleine Filztasche ist dennoch klasse.
    Die Farben der Wolle sind so toll ... dann fröhliches Nadeln.

    Das Bild deines Sohnes ist so klasse.
    Bin etwas überrascht, dass er eher zu Nadel und Faden (als Stift und Papier) greift.
    Doch super umgesetzt: Gerade die Gesichtszüge. Da kommt die richtige Stimmung unmitterlbar rüber.

    liebe Grüße
    Kathrin

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    1. Mein Sohn malt nicht so gern, genau wie ich auch. Von daher ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass er sich eher im textilen Bereich austobt, das ist ja hier an der Tagesordnung.

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