Samstag, 22. Oktober 2011

Kleines Glück

ist, am Samstag in aller Früh durch eine herbstlich, verträumte Landschaft
zum Flohmarkt zu fahren. Wiesen und Felder weiss vom Raureif bedeckt,
wie mit Puderzucker bestäubt. Eine strahlende Sonne, unter deren hellem Licht
sich wabernde Nebelschwaden bilden. Das sind Momente in denen mir
immer wieder klar wird, wie viel Glück wir haben, in so einer Gegend, so 
ländlich zu leben.

Irgendwann in diesem Jahr gab es in einer Ausgabe der Landlust
einen Bericht über eine Frau, die Kleidung aus alter Bettwäsche nähte.
Wunderschöne Sachen, so nostalgisch und voller Charme.

"Wo nimmt die Frau bloss die Bettwäsche her?"
habe ich mich gefragt. 

OK. Diese Bettwäsche hier bekommt sie nicht, wo auch immer sie die sonst
her nimmt ;)

Ich musste schwer an mich halten, um ohne grosse Begeisterung nach
dem Preis zu fragen. Ich habe damit gerechnet, dass der weit über meinem
Budget liegen würde. "3 Euro" sagte die nette ältere Frau und wenn die
Sonne nicht eh schon geschienen hätte, wäre sie da für mich aufgegangen.


Die Farbe ist auf dem Bild nicht annähernd so, wie in echt.
Da ist nichts verwaschen oder verschlissen und...
die Wäsche ist ganz eindeutig selbst genäht. 

Mir tut es schon fast leid, dass ich sie mit Sicherheit zerschneiden
werde, um was anderes draus zu machen.

Kommentare:

  1. Oh ich bin ganz gespannt was daraus wird!;)
    JenMuna

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  2. Oh ja, ich bin auch gespannt. Ich bin auch eine Bettwäschenvernäherin, solche Stoffe von früher gibt's heut einfach nicht mehr ;)
    Weißt du noch, was das für ein Buch war? Das tät mich glatt interessiern :)
    Alles Liebe. maria

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  3. Ich weiss selber noch nicht was ich daraus machen will, ich lasse mich auch überraschen *g*

    Maria, ich habe Dir eine Mail geschickt.

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