Mittwoch, 29. September 2010

Versuch macht klug

Vor Monaten war ich vergeblich auf der Suche nach Holunderblüten.
Inzwischen habe ich eine Quelle, pünktlich zur Beerenzeit.
So, dann wollte ich doch auch mal damit färben...


Ja, ich gebs zu, ich habe schon mal was von Alaun gehört,
aber in Erinnerung an unschöne, dauerhafte Flecken in
Textilien dachte ich, das wird schon so gehen.
Falsch gedacht, heraus kam dieses bleiche Etwas...

Was also tun? Ich habe mehrere Tütchen Cool Aid in einen Topf
mit heissem Wasser geschüttet, irgendwann sah es lila aus.
Daraus zog ich dann den hinteren Strang vom Bild.
Den zweiten schmiss ich dann auch noch in den Topf,
da waren dann zu wenig Farbpartikel übrig.
Jetzt wars eh schon egal, also noch eine rote Ostereitablette
und einmal umgerührt... dann noch zwei blaue, alles
wild durcheinander gewirbelt und heraus kam
ein wunderbarst gefärbter Wollstrang.

Ich werde mich über den Winter mal genauer mit
Pflanzenfärbungen auseinander setzen. Es wächst so viel
in unserer Umgebung, nächstes mal soll es dann besser klappen :D

Kommentare:

  1. Wow! Manchmal kommt man halt über Umwege ans Ziel ;o) Aber wie Du siehst - es lohnt sich! :o) Sieht echt toll aus!

    Lieben Gruß
    Katharina

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  2. Sieht wirklich richtig klasse aus!!!! Suuuuuuuuuuper!

    LG Birgit

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  3. Hallo Zwieback ;-),
    ja, ohne Beize geht es leider nur manchmal. Wenn du wirklich vorhast, dich mit der Pflanzenfärberei auseinanderzusetzen, dann besorge dir dazu gute Literatur. Sieh mal bei "lustauffarben" nach, der homepage von Dorothea Fischer. Ihr Buch ist wirklich toll für Anfänger, da jeder Schritt ausführlich erklärt ist.
    LG
    Sabine

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  4. Hallo,

    der Strang ist trotzdem schön geworden.
    lustauffarben kann ich auch empfehlen.

    Gruß der René

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  5. Ale przepiekna wełna.
    Muszę przejrzeć cały blog bo wygląda na bardzo ciekawy.
    Pozdrawiam Aga

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  6. Letztendlich ist ja eine wunderbare Färbung herausgekommen. Es ist schließlich egal, wie man ans Ziel kommt.
    LG
    Ingrid

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